U13 - Die Kleinsten waren die Größten
FC Rot-Weiß Erfurt mit fünf Siegen und sechs Punkten Vorsprung zur Meisterschaft
Die D-Junioren des FC Rot-Weiß Erfurt gehen aus der Endrunde des Nordostdeutschen Fußball- Verbandes (NOFV), für die am Wochenende der Thüringer Fußball-Verband (TFV) Gastgeber ist, als klarer Sieger hervor. Das Team von Wolfgang Klein und Peter Friedrich gewann heute in der Meuselwitzer Schnaudertalhalle alle fünf Spiele und hatte am Ende vor der Konkurrenz aus den anderen fünf Landesverbänden immerhin sechs Punkte Vorsprung.
In der Turnierleitung arbeitete auch Peter Ott (Gera) mit. Das Mitglied des Jugendausschusses des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) und Chef der Nachwuchsspielkommission im Nachwuchs auf Landesebene, hat uns unmittelbar nach seiner ehrenamtlichen Tätigkeit an diesem Samstag in Meuselwitz diese Informationen zugemailt. Die Fotos machte Michael Flottron vom NOFV.
„Die Erfurter waren dabei zwar allen anderen Teilnehmern in körperlichen Belangen unterlegen, aber was sie in Punkto Technik und Laufbereitschaft auf dem Hallenboden zeigten, war bemerkenswert.
Unter den Augen von Frank Engel, verantwortlich für die Talentförderung beim DFB, sowie vielen Funktionären des TFV, u. a. Hauptgeschäftsführer Heinz-Joachim Jungnickel und Verbandssportlehrer Dr. Hartmut Wölk, hatte man das erste Spiel des Turniers gegen den 1. FC Magdeburg zu bestreiten . Schon frühzeitig lagen die Erfurter mit 0:2 hinten, drehten die Partie aber dann zum 5:3.
Bereits nach den ersten Spielen aller Teams war zu erkennen, dass es auf einen Zweikampf um den Titel zwischen dem FC Rot-Weiß und den Reinickendorfer Füchsen, auf die der Thüringen Landesmeister im dritten Spiel traf, hinauslaufen würde.
Auch da geriet er nach fünf Minuten in Rückstand, doch auch in dieser Partie stand am Ende ein sicherer 5:2 Erfolg für Erfurt. Da beide Mannschaften ihre weiteren Spiele gewannen, hätte den Rot-Weißen in ihrem letzten Spiel gegen Neubrandenburg ein Punkt gereicht. Mit diesem Wissen bestritt der FC RWE die Begegnung und gewann mit 1:0. Diesmal agierte der spätere Sieger nicht mehr ganz so druckvoll, spielte dafür aber taktisch sehr klug.
Neben den Pokal und dem Meistertitel konnten die Erfurter auch noch zwei Einzelauszeichnungen mit nach Hause nehmen. Simon Baldus wurde als „Bester Spieler" geehrt. Die Torjägerkanone sicherte sich Jan-Lukas Funke mit neun Treffern.
Ergebnisse:
Erfurt-Magdeburg 5:3, Neubrandenburg-Chemnitz 0:1, Reinickendorf-Cottbus 5.1, Chemnitz-Erfurt 0:1, Magdeburg-Reinickendorf 0:6, Cottbus-Neubrandenburg 4.2, Erfurt-Reinickendorf 5:2, Chemnitz-Cottbus 1:1, Neubrandenburg-Magdeburg 1:6, Erfurt-Cottbus 3:1, Reinickendorf-Neubrandenburg 6:5, Magdeburg-Chemnitz 2:1, Neubrandenburg-Erfurt 0:1, Cottbus-Magdeburg 5:4, Chemnitz-Reinickendorf 2:1.
Endstand:
|
Tore |
Punkte |
||
|
1. |
FC Rot-Weiß Erfurt |
15:6 |
15 |
|
2. |
Reinickendorfer Füchse |
20:13 |
9 |
|
3. |
Chemnitzer FC |
5:5 |
7 |
|
4. |
FC Energie Cottbus |
12:15 |
7 |
|
5. |
1.FC Magdeburg |
15:18 |
6 |
|
6. |
1.FC Neubrandenburg 04 |
8:18 |
0 |
Quelle: von Peter Ott/Hartmut Gerlach - TFV




